Jugendhilfe in der DDR - Spurensuche am historischen Ort

Die Klasse ERZ20-1 besuchte im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte die Gedenkstätte des ehemaligen geschlossenen Jugendwerkhofes in Torgau, die heute als Symbol für das gesamte unmenschliche Strafsystem der Jugendwerkhöfe und Spezialkinderheime für „Schwererziehbare“ seht. Einen richterlichen Beschluss gab es für diese Unterbringung nie, ausschließlich das Ministerium für Volksbildung entschied darüber auf Antrag der staatlichen Jugendhilfe.

Durch einen Vortrag, die Ausstellung selbst und ein sehr bewegendes Zeitzeugengespräch entstanden tiefe Emotionen und die Erkenntnis, dass diese staatlich verordnete „Erziehungsmethode“ in der DDR durch nichts gerechtfertigt werden kann.