Schulteil Agnesstraße

Die Gründung der Schule in der Agnesstraße erfolgte am 30.10.1898. Sie wurde als VIII. Bezirksschule für Mädchen eingeweiht. Dies machte sich bildungspolitisch notwendig, da sechs Jahre zuvor am 30.04.1892 die Josephinenschule als Schule für Knaben eingerichtet wurde.
Im Februar 1986 wird die Schule von der 1977 gegründeten  "Betriebsschule Gesundheits- und Sozialwesen" des Bezirkskrankenhauses Karl-Marx-Stadt bezogen. Die Schule hatte jetzt die Aufgabe,  "Lehrlinge theoretisch und praktisch auszubilden und die Weiterbildung der Werktätigen zu übernehmen".

Im Jahr 1992 erhält diese Schule eine aktuelle Bestimmung - sie wird berufliches Schulzentrum:
das Berufliches Schulzentrum für Gesundheit und Sozialwesen!

Folgende Ausbildungsrichtungen waren ab dem Schuljahr 1992/93 hier integriert:
  1. Augenoptiker/-in
  2. Arzthelfer/-in
  3. Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Angestellte/-in
  4. Pharmazeutisch-technische(r) Assistent/-in
  5. Fachangestellte(r) für Bäderbetriebe

Bis zum Ende des Schuljahres 2011/2012 war die Ausbildung im Schulteil - Agnesstraße hoch spezialisiert. So befand sich nur noch die Ausbildung zum/zur Pharmazeutisch-technischen Assistenten/Assistentin in diesem Gebäude.

Mit einem Beschluss des Stadtrates Chemnitz wurde die Ausbildung zum/zur Pharmazeutisch-technischen Assistenten/Assistentin zum Ende des Schuljahres 2011/2012 in unserem Berufsschulzentrum beendet.

Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird diese Ausbildung im BSZ für Gastgewerbe, Ernährung, Hauswirtschaft, Arthur-Bretschneider-Str.17, 09113 Chemnitz durchgeführt.

Schulteil Berganger

Aus der Medizinische Fachschule "Walter Krämer" wurde im Schuljahr 1992/93 eine Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums für Gesundheit und Sozialwesen - der Schulteil Berganger 11. Umfangreiche und vielfältige Ausbildungsrichtungen speziell aus dem medizinischen Bereich ergänzten nun unser Berufsschulzentrum. Diese waren:

  1. Hebamme (3-jährige Vollzeitausbildung)
  2. Krankenschwester / Krankenpfleger (3-jährige theoretische und praktische Ausbildung)
  3. Medizinisch-technische Laborassistenten (3-jährige Vollzeitausbildung, 6 Monate Praktikum)
  4. Physiotherapeuten (3-jährige Vollzeitausbildung)
  5. Krankenpflegehelfer (1 Jahr Vollzeitausbildung mit Praktikum)
  6. Altenpfleger (2- oder 3-jährige berufsbegleitende Fortbildungsmaßnahme für Mitarbeiter von Einrichtungen der Altenpflege)
  7. Berufsgrundbildungsjahr Gesundheit (1 Jahr Vollzeitausbildung)

Mit dem Schuljahr 1995/96 trat das Gesetz zur Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes in Kraft. Der Schulteil Berganger 11 wurde aus dem BSZ für Gesundheit und Sozialwesen heraus gelöst und ging wieder in die Trägerschaft der Krankenhäuser über.

Der Schulteil - Berganger gehört nicht mehr zum Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit und Sozialwesen.
Schulteil An der Markthalle

Die Grundsteinlegung des Gebäudes war am 16. Juni 1878. Nach einem reichlichen Jahr Bauzeit wurde es am 6. Oktober 1879 seiner Bestimmung als Öffentliche Handelslehranstalt der  "Genossenschaft des Fabrik- und Handelsstandes" übergeben. Die Schule wurde erbaut nach Plänen des Architekten Duderstaedt mit einem Kostenaufwand von 106.785 Mark.
Als Lehranstalt hatte diese Schule in der Folgezeit unterschiedliche Ziele und damit unterschiedliche Lehraufträge:

  1. in der Weimarer Republik war sie Gymnasium
  2. in der Zeit zwischen 1933 und 1945 war die Schule  "Höhere Handelslehranstalt" bzw.  "Wirtschaftsoberschule". Etwa 1946 wurde daraus eine  "Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung" mit Abiturausbildung
  3. ab 1953 profilierte man diese Lehranstalt zur Kinder- und Jugendsportschule um
  4. im Jahr 1971 wurde sie Fachschule für Kindergärtnerinnen
  5. 1992 wird dieser Schulteil Außenstelle unseres Beruflichen Schulzentrums für Gesundheit und Sozialwesen

Am 12. Januar 2000 gab der Stadtrat seine Zustimmung, das denkmalgeschützte Bauwerk zu sanieren. Noch im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten u. a. die Trockenlegung des Gebäudes, die Erneuerung der Sanitär- und Elektroinstallation, die Erneuerung der Heizung, die Sanierung der Fassade nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. Zwischenzeitlich fand der Unterricht in einer ehemaligen Mittelschule im Heckert-Gebiet statt. Die Schule auf der Marie-Tilch-Straße 42 war für zwei Jahre unser Domizil.
  
Nach zwei Jahren Sanierung wurden die letzten Hüllen fallen gelassen. Es entstand ein weiteres Kleinod in der Gegend um die Markthalle. Pünktlich am 1. August 2002 begann der Unterricht wieder im Gebäude An der Markthalle 10.

Rekonstruktion von Januar 2000 bis Juli 2002

Am 12. Januar 2000 gab der Stadtrat seine Zustimmung, das denkmalgeschützte Bauwerk zu sanieren.
Noch im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten u. a. die Trockenlegung des Gebäudes, die Erneuerung der Sanitär- und Elektroinstallation, die Erneuerung der Heizung, die Sanierung der Fassade nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten.



vom 13. Januar 2000

vom 14. Januar 2000

Anbei einige Bilder der Rekonstruktion und Sanierung der Front-/Nordseite und des Innenhofes des Hautgebäudes sowie der Turnhalle.